Think Schuhe kaufen 2026
434 Think Schuhe im Überblick – Seite 12 von 19
Think! fertigt seit 1982 von Kopfing in Oberösterreich aus Schuhe, die in Ungarn und Portugal genäht und mit pflanzlich gegerbtem Leder gearbeitet werden.
Breite Leisten, herausnehmbare Fußbetten aus Kork und Leder sowie erneuerbare Sohlen aus Naturkautschuk prägen die Modelle vom Zega Zehentrenner bis zu den Denk Desert Boots.
434 Produkte
Eine Marke aus dem Innviertel
Think! wurde 1982 von Martin Koller in Kopfing im Innkreis gegründet, einer kleinen Gemeinde im oberösterreichischen Innviertel. Dort liegt der Firmensitz bis heute. Gefertigt wird ausschließlich innerhalb Europas, in eigenen Werkstätten in Ungarn und bei langjährigen Partnerbetrieben in Portugal. Die kurzen Wege zwischen Entwurf, Leistenbau und Fertigung erklären, warum Korrekturen an einer Passform hier innerhalb von Wochen umgesetzt werden und nicht erst zur nächsten Saison.
Pflanzlich gegerbtes Leder
Ein Großteil der Oberleder wird vegetabil gegerbt, also mit Extrakten aus Rinde, Holz und Blättern statt mit Chromsalzen. Der Vorgang dauert mehrere Wochen länger als die übliche Chromgerbung. Das Ergebnis ist ein Material, das Feuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt und im Lauf der Zeit nachdunkelt. Wer einen Nanet Zehentrenner zwei oder drei Sommer trägt, sieht den Unterschied: Das Leder formt sich nach, statt sich einfach abzulaufen. Der Nanet in der Ausführung 3-000298 setzt diesen Ansatz konsequent fort und kombiniert das pflanzlich gegerbte Obermaterial mit einer Sohle aus Naturkautschuk.
Breite Leisten, herausnehmbare Fußbetten
Die Leisten sind im Vorfuß deutlich breiter geschnitten als bei den meisten Modemarken. Die Zehen sollen Platz haben, gerade bei Sommerschuhen, die barfuß getragen werden. Dazu kommt ein anatomisch geformtes Fußbett aus Leder und Kork, das sich bei vielen Modellen herausnehmen lässt. Damit finden auch eigene Einlagen Platz, was bei Zehentrennern wie dem Zega oder dem Julia Zehentrenner selten ist. Die Laufsohlen bestehen überwiegend aus Naturkautschuk und lassen sich beim Schuhmacher erneuern.
Das Sortiment im Überblick
Den Kern bilden offene Sommermodelle: Zehentrenner wie Zega, Nanet und Julia sowie Sandalen wie die Camilla mit verstellbaren Riemen. Die Julia Clogs lassen die Ferse frei und eignen sich für lange Stunden auf harten Böden, etwa in Praxis, Küche oder Werkstatt. Für kühlere Monate kommen die Denk Desert Boots (Artikel 181023) dazu, ein knöchelhoher Schnürschuh mit weicher Sohle. Farblich geht Think! eigene Wege, Petrol, Rost und Beere tauchen in fast jeder Kollektion auf, oft in Kombination auf einem einzigen Riemen. Wer es ruhiger mag, findet dieselben Leisten in Schwarz, Cognac und Grau.
Hinweise für den Kauf
Think! fällt in der Regel normal aus, Größen werden in europäischen Nummern angegeben. Wer zwischen zwei Größen liegt, wählt bei geschlossenen Modellen wie den Desert Boots eher die größere, bei Zehentrennern die kleinere, da sich das Leder im Vorfuß weitet. Neues Leder braucht ein paar Tage, bis es sich gesetzt hat. Eine Bürste, etwas Lederfett für glatte Oberflächen und ein Abend Trocknungszeit nach Regen reichen als Pflege aus. Reparierbare Sohlen und nachbestellbare Fußbetten sorgen dafür, dass sich der Anschaffungspreis auf mehrere Sommer verteilt. Genau darin liegt der Unterschied zum Sandalenkauf im Jahresrhythmus.























