Sioux Schuhe kaufen 2026
124 Sioux Schuhe im Überblick – Seite 4 von 6
Sioux baut seit 1954 Schuhe im württembergischen Walheim am Neckar, bekannt geworden durch den handgenähten Mokassin Grashopper. Das Sortiment reicht heute vom weichen Damen-Mokassin Cosetta über Derby-Schnürhalbschuhe wie Petru und Achus bis zur Sommersandale Gabun.
Wer breite Füße hat, findet bei Sioux Modelle wie den Pacco-XXL auf deutlich weiter geschnittenen Leisten – ein Grund, warum die Marke bei Trägern mit Spann- oder Ballenproblemen einen festen Platz hat.
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Eine Marke aus dem Neckartal
Sioux entstand 1954 in Walheim am Neckar, rund 25 Kilometer nördlich von Stuttgart. Der Markenname verweist auf die Machart, die das Sortiment bis heute prägt: den handgenähten Mokassin, bei dem das Oberleder um den Fuß herumgezogen und mit einer sichtbaren Naht auf dem Rist geschlossen wird. Der Grashopper kam Mitte der 1950er-Jahre auf den Markt und wird in seinen Grundzügen bis heute so gebaut.
Was die Mokassin-Machart im Alltag bedeutet
Ein echter Mokassin kommt ohne steife Brandsohle aus. Das Leder legt sich nach wenigen Tagen um den Fußrücken, der Schuh wird spürbar weiter und behält diese Form. Der Damen Cosetta Mokassin folgt dieser Bauweise und eignet sich dadurch auch für Füße, die in klassischen Pumps schnell drücken. Wichtig beim Kauf: Mokassins fallen anfangs eher eng aus und sollten nicht zu groß gewählt werden, weil sie sich noch dehnen.
Weiten für breite Füße
Der Herren Schnürschuh Pacco-XXL zeigt, wofür Sioux bei vielen Stammkunden gekauft wird. Das Kürzel XXL bezeichnet einen deutlich weiter geschnittenen Leisten mit mehr Platz im Ballenbereich und über dem Spann. Wer bislang zur nächstgrößeren Größe gegriffen hat, um Breite zu gewinnen, und dann im Fersenbereich herausgerutscht ist, fährt mit einem Weitenmodell in der eigentlichen Länge besser. Das gilt auch bei Hallux valgus oder bei Füßen, die im Tagesverlauf anschwellen.
Damenmodelle: Pumps und Slipper
Der Fereila ist in zwei Ausführungen gelistet: als Pumps in Cognac, unter anderem in Größe 40,5 EU (entspricht 7 UK), und als Slipper in Schwarz. Die halben Größen sind kein Zufall – Sioux führt Damenschuhe in halben Schritten, was bei Lederschuhen ohne Stretchanteil den Unterschied zwischen passend und behelfsmäßig ausmacht. Beide Fereila-Varianten haben ein flaches bis moderates Absatzprofil und ein Lederfutter, das Feuchtigkeit aufnimmt.
Herrenschuhe vom Büro bis zum Sommer
Petru, Achus und Eniz sind Derbys mit offener Schnürung: Die Quartiere liegen auf dem Blatt auf und lassen sich weit öffnen. Das macht den Einstieg leichter als beim geschlossen geschnürten Oxford und erlaubt es, die Schnürung an einen hohen Spann anzupassen. Für die warme Jahreszeit steht die Herren Sandale Gabun im Programm, die sich über verstellbare Riemen an die Fußbreite anpassen lässt.
Pflege und Haltbarkeit
Glattlederschuhe halten deutlich länger, wenn sie nach dem Tragen auf einen Schuhspanner aus Zedernholz kommen und mindestens 24 Stunden ruhen, bevor sie wieder an die Reihe kommen. Alle vier bis sechs Wochen eine farblich passende Schuhcreme, bei Veloursleder stattdessen Bürste und Imprägnierspray. Genähte Sohlen lassen sich beim Schuhmacher erneuern – bei Modellen in dieser Preisklasse rechnet sich das oft schon nach der zweiten Saison.






















