Puma Safety Shoes Schuhe kaufen 2026
16 Puma Safety Shoes Schuhe im Überblick
Puma Safety gehört seit 2005 zur niederländischen ISM Group, die die Sicherheitsschuh-Linie unter Lizenz von Puma entwickelt und produziert. Die Modelle übernehmen Leisten und Dämpfungstechnik aus dem Sportbereich – etwa die evercushion-Zwischensohlen – und kombinieren sie mit Fiberglaskappen und durchtrittsicheren Textileinlagen.
Im Sortiment finden Sie Halbschuhe wie den Stream Red Wns Low 64.284.0 in S1 ESD HRO SRC, Halbstiefel wie den Sierra Nevada Mid 63.022.0 mit Scuff Cap sowie Sicherheitssandalen der Rebound-3.0-Reihe. Damenmodelle laufen auf eigenem Wns-Leisten, nicht auf verkleinerten Herrenformen.
16 Produkte
Von der Sportmarke zum Arbeitsschuh
Die Geschichte beginnt 1948 in Herzogenaurach, als Rudolf Dassler seine eigene Schuhfabrik gründete. Der Weg in die Arbeitssicherheit führte allerdings über einen Umweg: 2005 übernahm die ISM Group aus Ochten in den Niederlanden die Lizenz für Puma Safety und baute daraus eine eigenständige Produktlinie mit eigener Entwicklungsabteilung. Seither entstehen die Sicherheitsschuhe unabhängig von der Sportkollektion, greifen aber deren Konstruktionsprinzipien auf.
Technik unter der Decksohle
Auffällig ist der konsequente Verzicht auf Stahl. Puma Safety setzt auf Fiberglas-Zehenkappen und textile Durchtrittschutzeinlagen, die etwa 50 Prozent leichter sind als vergleichbare Stahlbauteile und keine Kältebrücken bilden. Für die Praxis heißt das: kalte Zehen im Winterlager bleiben aus, und Flughafenkontrollen oder Metalldetektoren am Werkstor lösen keinen Alarm aus.
Die Dämpfung stammt aus dem Laufschuhbau. Die evercushion-Zwischensohlen aus PU arbeiten mit unterschiedlichen Dichten im Fersen- und Vorfußbereich – spürbar bei Modellen wie dem Moto Protect Indy Mid 63.218.0, der zusätzlich eine verstärkte Schaltpartie für Zweiradmechaniker mitbringt.
Welche Schutzklasse für welche Arbeit
S1 bedeutet geschlossener Fersenbereich, antistatische Eigenschaften und Energieaufnahme im Absatz – passend für trockene Innenbereiche wie Werkstatt, Lager oder Montage. Der Stream Red Wns Low 64.284.0 fällt in diese Klasse und ergänzt sie um ESD-Schutz für elektroniknahe Arbeitsplätze sowie eine HRO-Laufsohle, die kurzzeitigen Kontakt mit 300 °C heißem Untergrund verkraftet.
S1P fügt den Durchtrittschutz hinzu. Die Sicherheitssandale Rebound 3.0 Aviat Low 64.089.0 zeigt, dass offene Bauweise und Nagelschutz sich nicht ausschließen – eine Option für heiße Sommerwochen in der Halle.
S3 verlangt zusätzlich einen wasserabweisenden Schaft und eine profilierte Laufsohle. Draußen, auf Baustellen und im Garten- und Landschaftsbau, ist das die sinnvolle Wahl. Der Sierra Nevada Mid 63.022.0 kombiniert diese Anforderungen mit einer Scuff Cap, also einer Gummiüberkappe über der Zehenpartie, die beim Knien auf Schotter oder Estrich den Verschleiß deutlich verlangsamt.
Damenmodelle mit eigenem Leisten
Viele Hersteller verkaufen kleine Herrengrößen als Damenschuh. Puma Safety führt mit dem Wns-Leisten eine eigene Form: schmalere Ferse, niedrigerer Rist, angepasste Ballenweite. Miss Velocity Wns Low 64.285.0 und Miss Stepper Wns Mid 63.060.0 nutzen diese Konstruktion – beide S3, einmal als Halbschuh, einmal knöchelhoch.
Hinweise zum Kauf
Messen Sie am späten Nachmittag, wenn der Fuß seine größte Ausdehnung erreicht hat, und rechnen Sie bei Sicherheitsschuhen etwa zehn Millimeter Zugabe vor den Zehen ein. Die starre Kappe verzeiht keine Enge. Tragen Sie Ihre Arbeitssocken zur Anprobe, denn dickes Frottee kann eine halbe Größe ausmachen. Wer orthopädische Einlagen benötigt, achtet auf die herausnehmbare Decksohle – bei Puma Safety Standard, allerdings dürfen nur zertifizierte Einlagen des Herstellers verwendet werden, sonst erlischt die Baumusterprüfung nach EN ISO 20345.












