Pikolinos Schuhe kaufen 2026
91 Pikolinos Schuhe im Überblick – Seite 3 von 4
Pikolinos fertigt seit 1984 in Elche, dem Zentrum der spanischen Schuhindustrie in der Provinz Alicante. Charakteristisch sind weiche, ungefütterte Lederoberteile, sichtbare Ziernähte und leichte Sohlen.
Im Sortiment finden Sie Riemchensandalen wie die P. Vallarta 655 und die Herren-Sandale Cadiz M6k, dazu Mokassins des Modells Jerez, den Slipper Oviedo und Espadrilles der Serie Cadamunt.
91 Produkte
Eine Werkstatt in Elche, seit 1984
Juan Perán gründete Pikolinos 1984 in Elche, einer Stadt in der Provinz Alicante, in der ein Grossteil der spanischen Schuhproduktion sitzt. Der Firmensitz liegt bis heute dort. Auffällig ist die Namensgebung: Fast alle Modelle heissen nach Orten. Cadiz, Jerez, Tarifa und Oviedo verweisen auf spanische Städte, P. Vallarta auf den mexikanischen Küstenort Puerto Vallarta.
Seit 2009 arbeitet das Unternehmen im sogenannten Maasai-Projekt mit Frauengruppen in Ostafrika zusammen, die Perlenstickereien für einzelne Sandalenmodelle anfertigen. Das Projekt läuft inzwischen seit über fünfzehn Jahren und ist damit kein kurzlebiges Kapitel der Firmengeschichte.
Was das Leder ausmacht
Pikolinos verarbeitet überwiegend weiches Rind- und Ziegenleder, oft mit leicht geölter oder gewachster Oberfläche, die Gebrauchsspuren aufnimmt statt sie zu verstecken. Innenfutter und Decksohle bestehen bei vielen Modellen ebenfalls aus Leder, was an warmen Tagen Feuchtigkeit besser aufnimmt als Textilfutter. Die Laufsohlen sind aus Gummi oder leichtem EVA gearbeitet und meist flexibel genug, um sich in der Hand biegen zu lassen.
Die Modelle im Sortiment
Die Cadamunt W3k_v17 ist eine Espadrille mit Lederoberteil und Jutekeil, gedacht für den Sommer ohne Socken. Die P. Vallarta 655 und die halboffenen Schuhe derselben Serie kombinieren schmale Riemen mit einer gepolsterten Decksohle. Bei den Herren übernimmt die Cadiz M6k diese Rolle, während das Modell Tarifa als flache Ledersandale flacher und schlichter ausfällt.
Geschlossen wird es beim Mokassin Jerez und beim Slipper Oviedo: beide zum Hineinschlüpfen, mit weicher Kappe und Sohlen, die auch auf glattem Boden greifen.
Grösse, Weite und Einlaufzeit
Pikolinos fällt in der Regel normal aus, das Leder gibt in den ersten Tagen aber spürbar nach. Wer zwischen zwei Grössen liegt, fährt bei den geschlossenen Modellen mit der kleineren meist besser, bei Sandalen mit Riemen eher mit der grösseren. Die Riemen der Sandalen lassen sich über Schnallen anpassen, sodass sich auch ein höherer Spann unterbringen lässt. Für Einlagen eignen sich am ehesten die geschlossenen Modelle mit herausnehmbarer Decksohle.
Pflege
Glattleder braucht alle paar Wochen eine farblose Lederpflege, damit es nicht austrocknet und an den Biegefalten reisst. Sandalen nach dem Strand mit einem feuchten Tuch abwischen, danach im Schatten trocknen lassen, nicht auf der Heizung. Jutekeile bei Espadrilles vertragen kein stehendes Wasser.




















