Lake Schuhe kaufen 2026
5 Lake Schuhe im Überblick
Lake Cycling baut seit 1982 ausschließlich Schuhe, die mit einem Pedal verschraubt werden – vom Rennradmodell bis zum Winterstiefel. Die europäische Basis der Marke liegt im niederländischen Nunspeet.
In diesem Sortiment liegt der Schwerpunkt auf dem CX237 mit durchgehender Carbonsohle und zwei Boa-Drehverschlüssen, ergänzt um Carbon-Innensohlen für die Größen 47 bis 50.
Ein Hersteller, der nur Radschuhe baut
Lake Cycling arbeitet seit 1982 an einem einzigen Produkttyp: Schuhen, die mit einem Pedal verschraubt werden. Rennrad, Gravel, MTB, Indoor und Winter – mehr steht nicht im Katalog. Die europäische Basis der Marke liegt im niederländischen Nunspeet, von dort kommen auch Ersatzteile wie Boa-Verschlüsse, Zugseile und Einlegesohlen.
Bekannt geworden ist Lake mit zwei Entscheidungen, die andere Hersteller lange gemieden haben: echtes Leder im Oberbau statt reiner Synthetikgewebe und ein Weitensystem, das über die Standardbreite hinausgeht.
Der CX237 als Rennrad-Arbeitstier
Der CX237 ist das Modell, das in diesem Sortiment am häufigsten auftaucht – in Schwarz, in Weiß/Schwarz und in Blau/Schwarz, in Größen ab 39 und in halben Schritten wie 39,5. Unter dem Fuß sitzt eine durchgehende Carbonsohle, geschlossen wird über zwei Boa-Drehverschlüsse: einer über dem Spann, einer weiter vorn am Mittelfuß. Beide lassen sich millimeterweise nachziehen und auf Knopfdruck komplett öffnen – hilfreich, wenn der Fuß nach 80 Kilometern anschwillt und der Druck über dem Rist unangenehm wird.
Die Sohle ist für Drei-Loch-Cleats gebohrt, also für Look Keo, Shimano SPD-SL und Time. Eine Zwei-Loch-Aufnahme für SPD hat der CX237 nicht.
Weiten statt Kompromisse
Lake führt viele Modelle zusätzlich in einer Wide-Variante, und die Größenrange reicht bei einzelnen Serien bis 50 – die Competition-Carbon-Innensohle in diesem Sortiment deckt genau den Bereich 47 bis 50 ab. Für Fahrerinnen und Fahrer mit breitem Vorfuß oder hohem Rist ist das oft der Grund, überhaupt bei der Marke zu landen: Eine halbe Nummer größer zu kaufen löst ein Breitenproblem nicht, sondern verschiebt nur die Ferse nach hinten und erzeugt Reibung.
Was vor der Bestellung hilft
Messen Sie den Fuß abends im Stehen, mit der Radsocke, die Sie tatsächlich fahren. Notieren Sie Länge und Ballenbreite in Millimetern und vergleichen Sie beides mit der Größentabelle der Marke. Wer zwischen zwei Weiten liegt, fährt mit der breiteren Variante in der Regel besser, weil die Carbonsohle unter Last kaum nachgibt.
Die Carbon-Innensohlen sind separat erhältlich und lassen sich gegen die Serieneinlage tauschen, wenn mehr Stütze unter dem Längsgewölbe gewünscht ist. Boa-Räder und Zugseile gelten als Verschleißteile und sind einzeln nachkaufbar – ein defekter Verschluss ist also kein Grund, einen intakten Schuh auszusortieren. Leder- und Mikrofaseroberflächen bleiben am längsten brauchbar, wenn Salz und Straßenstaub nach der Ausfahrt feucht abgewischt werden; Heizungsluft und direkte Sonne trocknen das Material aus und machen es brüchig.




