Josef Seibel Schuhe kaufen 2026
174 Josef Seibel Schuhe im Überblick – Seite 7 von 8
Josef Seibel fertigt seit 1886 Schuhe im pfälzischen Hauenstein und wird heute in fünfter Generation von der Familie geführt. Die Damenlinien Fiona, Rosalie, Neele und Sofie reichen vom Zehentrenner über den Schnürhalbschuh bis zur Espadrille.
Gemeinsam ist ihnen ein weiches Obermaterial, ein flexibler Sohlenaufbau und – bei vielen Modellen – ein herausnehmbares Fußbett für eigene Einlagen.
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Eine Schuhfabrik im Pfälzerwald
1886 eröffnete Josef Seibel in Hauenstein eine kleine Werkstatt. Der Ort galt jahrzehntelang als Zentrum der deutschen Schuhherstellung, zeitweise arbeiteten hier über zwanzig Fabriken nebeneinander; an diese Zeit erinnert bis heute das örtliche Schuhmuseum. Von den damaligen Betrieben ist Josef Seibel einer der wenigen, die bestehen blieben. Das Unternehmen wird inzwischen in fünfter Generation von der Familie geführt, Verwaltung, Entwicklung und Musterbau sitzen weiterhin in Hauenstein.
Was die Marke bequem macht
Der Werbespruch „Europas bequemster Schuh“ ist alt, aber er lässt sich an konkreten Details festmachen. Viele Damenmodelle haben ein herausnehmbares Fußbett – wer orthopädische Einlagen trägt, tauscht es einfach aus und verliert kein Volumen im Schuh. Dazu kommen leichte PU- oder Gummisohlen, weich gefütterte Ränder und ein Leisten, der etwas mehr Raum im Vorfuß lässt als klassische Modeschuhe. Das Obermaterial ist bei den meisten Linien Rind- oder Ziegenleder, teils mit Textilanteilen bei Sommermodellen.
Die Modellreihen im Überblick
Josef Seibel arbeitet mit Namensreihen, die über Jahre fortgeschrieben und durchnummeriert werden. Fiona ist die vielseitigste davon: Der Fiona 01 Derby ist ein geschlossener Schnürhalbschuh für Herbst und Winter, Fiona 04 eine geschlossene Sandale mit Klettverschluss, Fiona 29 ein Mary-Jane-Halbschuh mit Riemen über dem Spann. Die Rosalie-Reihe deckt den Sommer ab, vom leichten Rosalie 01 Zehentrenner bis zur geschlossenen Sandale Rosalie 13. Neele 02 ist ein schmaler geschnittener Derby, Madeleine 23 ein hoher Sneaker mit Schaft über dem Knöchel, und Sofie 21 eine Espadrille mit Juteoptik an der Sohle.
Größen, Weiten und Preise
Die Damenmodelle laufen üblicherweise von Größe 36 bis 42, einzelne Reihen auch bis 43. Wer zwischen zwei Größen liegt, greift bei den geschlossenen Schnürmodellen eher zur kleineren, da sich das Leder nachgibt; bei Sandalen mit Klettverschluss lässt sich die Weite ohnehin nachjustieren. Preislich liegen die meisten Modelle zwischen 70 und 130 Euro – ein Bereich, in dem Ledersohlenaufbau und austauschbares Fußbett den Unterschied zu deutlich günstigeren Sandalen ausmachen.
Pflege und Haltbarkeit
Glattleder braucht alle paar Wochen eine Creme in passendem Farbton, Nubuk eine Bürste und gelegentlich Imprägnierspray. Das herausnehmbare Fußbett sollte nach warmen Tagen belüftet werden; Ersatzfußbetten sind für viele Reihen separat erhältlich und verlängern die Nutzungsdauer eines Schuhs oft um eine ganze Saison. Wer die Sohle rechtzeitig neu besohlen lässt, kommt bei den Derby-Modellen problemlos über mehrere Jahre.

















