ISM Heinrich Krämer Schuhe kaufen 2026
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ISM Heinrich Krämer entwickelt in Pirmasens Sicherheitsschuhe für zwei Marken: PUMA Safety und Albatros. Im Sortiment stehen sportlich geschnittene Halbschuhe wie der Monaco Low 64.265.0 neben robusten S3-Stiefeln mit Stahlkappe und Durchtrittschutz.
Alle Modelle sind nach EN ISO 20345 geprüft und in den Schutzklassen S1P bis S3 erhältlich, für Damen zusätzlich auf schmalerem Leisten.
28 Produkte
Ein Hersteller aus Pirmasens
Pirmasens in der Südwestpfalz war jahrzehntelang das Zentrum der deutschen Schuhproduktion, und ISM Heinrich Krämer ist dem Standort treu geblieben. Das Unternehmen entwickelt dort Sicherheitsschuhe für zwei Marken, die auf deutschen Baustellen und in Werkstätten seit Jahren präsent sind: PUMA Safety, das seit 2004 unter Lizenz gefertigt wird, und Albatros. Weil beide Linien aus derselben Entwicklungsabteilung stammen, ähneln sich Sohlenkonstruktionen und Leistenformen an einigen Stellen.
Zwei Marken, zwei Handschriften
PUMA Safety arbeitet erkennbar mit Sportschuh-Formen. Der Silverstone Low S1P (64.263.0) greift Motive aus dem Motorsport auf und bleibt mit atmungsaktivem Obermaterial leicht genug für Montage und Lager. Der Miss Stepper WNS Low S2 (64.288.0) läuft dagegen auf einem eigenen Damenleisten; WNS bezeichnet die schmalere Passform, die vor allem im Fersenbereich enger gearbeitet ist. Für Arbeiten im Knien gibt es Modelle mit Scuff Cap, etwa den Cascades Mid S3 (63.021.0) und den Borneo Black Mid S3 (63.041.1): Die Gummiüberkappe schützt die Zehenpartie vor Abrieb, wenn der Schuh über den Boden geschoben wird.
Albatros ist nüchterner gehalten und zielt stärker auf Bau und Handwerk. Der Gravitation Low S3 SRC kombiniert Stahlkappe, durchtrittsichere Zwischensohle und ein grob profiliertes Laufsohlenprofil. Der Flex 631650-200 ist als Stiefel mit höherem Schaft ausgelegt und stützt das Sprunggelenk auf unebenem Untergrund.
Schutzklassen richtig lesen
Alle genannten Modelle folgen der EN ISO 20345. Gemeinsam ist ihnen eine Zehenkappe, die einem Aufprall von 200 Joule standhält – das entspricht ungefähr 20 Kilogramm aus einem Meter Höhe. Die Kürzel dahinter beschreiben die Zusatzausstattung.
S1P bedeutet antistatisch, geschlossener Fersenbereich, Energieaufnahme im Absatz und Durchtrittschutz. S2 ergänzt ein wasserabweisendes Obermaterial, S3 zusätzlich Durchtrittschutz und profilierte Laufsohle. Das Kürzel SRC weist aus, dass die Sohle beide Rutschtests bestanden hat: auf Keramik mit Reinigungsmittel und auf Stahl mit Glycerin.
Größe, Passform und Haltbarkeit
Sicherheitsschuhe fallen selten aus wie Straßenschuhe. Wer zwischen zwei Größen liegt, greift meist zur größeren und gleicht mit einer dickeren Socke oder einem zusätzlichen Fußbett aus; die Zehen sollten die Kappe im Stehen nicht berühren. Anprobieren lohnt sich am späten Nachmittag, wenn der Fuß leicht angeschwollen ist.
Bei täglichem Einsatz hält ein Sicherheitsschuh je nach Belastung rund zwölf Monate. Risse im Obermaterial, ein abgelaufenes Sohlenprofil oder eine freiliegende Kappe sind Gründe für einen Wechsel, denn dann erfüllt der Schuh die Prüfnorm nicht mehr. Leder bleibt länger geschmeidig, wenn es nach starker Verschmutzung feucht abgewischt und gelegentlich gefettet wird. Modelle mit Textilanteil trocknen am besten bei Zimmertemperatur und nicht auf der Heizung, weil Klebstoffe und Sohlenmaterial sonst spröde werden.



