Giro Schuhe kaufen 2026
24 Giro Schuhe im Überblick
Giro baut seit 1985 in Santa Cruz Ausrüstung für Radsportler und überträgt die Erfahrung aus der Helmentwicklung auf Schuhe für Straße, Gravel und Trail.
Im Sortiment finden Sie Modelle wie den Savix W mit Boa-Drehverschluss, den Damen-MTB-Schuh Riela, den Gravelschuh Grynd sowie den geschnürten Privateer Lace für Herren – dazu Zubehör wie das Supernatural-Fußbett und den Überschuh Stopwatch Aeroshoecover.
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24 Produkte
Von der Helmwerkstatt zum Radschuh
Giro entstand 1985 in Santa Cruz, Kalifornien, wo Jim Gentes an leichteren Fahrradhelmen arbeitete. Der 1986 vorgestellte Prolight wog rund 230 Gramm und unterbot damit die damals üblichen Modelle deutlich. Radschuhe kamen erst später dazu: Anfang der 2010er-Jahre erweiterte die Marke ihr Programm um Rennrad- und Mountainbike-Schuhe. Entwickelt wird weiterhin in Kalifornien, gefertigt wird in Asien.
Verschlüsse, Sohlen und Fußbett
Bei den Verschlüssen setzt Giro auf drei Systeme. Der Boa-Drehverschluss zieht den Schuh über einen Stahlseilzug an und lässt sich in kleinen Schritten nachjustieren, auch während der Fahrt. Klassische Schnürung, wie beim Privateer Lace, verteilt den Druck gleichmäßiger über den Spann und wiegt weniger, verlangt dafür einen Halt vor der Ausfahrt. Klettriemen bleiben die pragmatische Lösung für Einsteigermodelle.
Im Inneren arbeitet das Supernatural-Fußbett: eine Einlegesohle, deren Stützkeil sich in drei Höhen tauschen lässt – für flache, mittlere und ausgeprägte Fußgewölbe. Das X-Static-Obermaterial der Einlage enthält Silberfasern, die der Geruchsbildung entgegenwirken. Sohlenseitig reicht das Spektrum von faserverstärktem Nylon bis zu Carbon; je steifer die Platte, desto direkter die Kraftübertragung, desto unbequemer aber auch das Laufen abseits des Rads.
Welches Modell für welchen Einsatz
Der Savix W ist ein Rennradschuh für Damen mit Boa-Verschluss und Drei-Loch-Aufnahme für Look- und Shimano-SPD-SL-Platten. Riela und Grynd zielen auf Gelände und Schotter: profilierte Gummisohle, Zwei-Loch-Aufnahme für SPD-Pedale, laufbare Sohlenkonstruktion. Der Privateer Lace für Herren verbindet die Gravel-Ausrichtung mit Schnürung und einem robusteren Obermaterial, das Steinschlag und Dornen besser wegsteckt.
Dazu kommt Zubehör, das im Alltag oft übersehen wird: Ersatz-Schuhriemen für ältere Modelle, austauschbare Boa-Züge und der Überschuh Stopwatch Aeroshoecover, der bei Nässe und einstelligen Temperaturen über den Schuh gezogen wird.
Größe und Pflege
Giro fertigt Radschuhe in der Regel von Größe 36 bis 50, viele Modelle auch in Halbgrößen. Radschuhe sollten enger sitzen als Straßenschuhe, die Zehen aber nicht am Ende anstoßen – messen Sie am späten Nachmittag, wenn der Fuß leicht angeschwollen ist. Bei Damenmodellen wie Riela und Savix W ist der Leisten in Ferse und Vorfuß schmaler geschnitten.
Nach schlammigen Ausfahrten reicht lauwarmes Wasser und eine weiche Bürste. Trocknen Sie die Schuhe bei Zimmertemperatur mit herausgenommener Einlegesohle, nicht auf der Heizung: Hitze verzieht die Sohlenplatte und löst Verklebungen. Die Boa-Züge sollten Sie einmal pro Saison auf Knicke prüfen, Schuhplatten vor dem Wechsel mit einem Stift markieren, damit die Position erhalten bleibt.
















