Fitflop Schuhe kaufen 2026
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FitFlop kommt aus London, wurde 2007 gegründet und baut Sandalen und Sneaker um eine dreilagige EVA-Zwischensohle herum, die die Marke Microwobbleboard nennt.
Bekannt geworden ist das Label mit dem iQushion Zehentrenner, dessen Fußbett anatomisch geformt ist und der wegen des wasserfesten EVA-Materials auch als Dusch- und Badeschuh genutzt wird.
Im Sortiment finden sich außerdem Slides wie Lulu Shimmersuede und Rokkit, das Korkfußbett-Modell Ibiza Cork sowie der Strick-Sneaker Uberknit.
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London 2007: der Start mit der Microwobbleboard-Sohle
FitFlop wurde 2007 in London von Marcia Kilgore gegründet, die zuvor bereits die Kosmetikmarke Bliss Spa aufgebaut hatte. Die erste Sandale entwickelte sie zusammen mit den Biomechanikern David Cook und Darren James von der London South Bank University. Kern der Konstruktion ist eine Zwischensohle aus drei unterschiedlich dichten EVA-Schichten, intern Microwobbleboard genannt: weicher unter Ferse und Ballen, fester im Mittelfußbereich. Anfangs vermarktete die Marke das als Trainingseffekt beim Gehen. Seit Mitte der 2010er-Jahre rückt stattdessen schlicht die Dämpfung in den Mittelpunkt, was der Marke gutgetan hat, weil sich die Versprechen seither nachvollziehen lassen.
iQushion, Lulu, Rokkit: die Modellfamilien
Der iQushion Zehentrenner ist das bekannteste Modell und wird in einem Stück aus EVA gespritzt. In der Ferse sitzt ein Luftpolster, das Fußbett hat eine Mulde unter dem Längsgewölbe und einen leicht erhöhten Rand, der den Fuß in Position hält. Weil kein Textil verarbeitet ist, lässt sich das Paar nach dem Schwimmbad unter der Dusche abspülen. Genau deshalb wird es auch als Dusch- und Badeschuh geführt. Mit rund 190 Gramm pro Schuh in Größe 38 fällt es im Handgepäck kaum ins Gewicht.
Die Lulu Slide gibt es unter anderem als Shimmersuede-Variante mit Wildlederriemen und feinem Glitzerfilm. Rokkit arbeitet mit schmalen Riemen und Perlenbesatz, Ibiza Cork mit breiteren Bändern über einem Fußbett in Korkoptik. Wer etwas Geschlossenes braucht, greift zum Uberknit High-Top: ein Strick-Sneaker ohne Schnürung, der die gleiche mehrlagige Sohle nutzt.
Größen und Passform
FitFlop führt europäische Größen, je nach Modell von 36 bis 43, teils auch in halben Schritten über die britische Skala. Die Zehentrenner fallen normal bis knapp aus. Wer zwischen zwei Größen liegt oder einen kräftigen Vorfuß hat, sollte die größere nehmen, damit der Zehensteg nicht drückt. Der Steg ist bei iQushion recht schmal geschnitten und weicht erst nach einigen Tagen. Bei den Slides ist die Riemenbreite fix, hier entscheidet die Fußhöhe über den Sitz.
Pflege, Haltbarkeit, Preise
EVA-Modelle brauchen nur lauwarmes Wasser und eine weiche Bürste. Direkte Sonne und heißes Autoblech mag das Material nicht, weil es sich dauerhaft verformt. Wildlederriemen bei Lulu oder Rokkit behandeln Sie besser mit Imprägnierspray und einer Kreppbürste. Die Sohle nutzt sich unter dem Ballen zuerst ab. Ist das Profil dort glatt, lässt die Dämpfung nach, ein Nachbesohlen ist bei gespritzten EVA-Sohlen nicht möglich. Preislich liegen die Zehentrenner meist im Bereich um 40 Euro, Lederslides und Sneaker deutlich darüber. Mehrere FitFlop-Modelle tragen das Seal of Acceptance der American Podiatric Medical Association, ein Hinweis darauf, dass die Fußbetten fachlich geprüft wurden.




















