Birkenstock Orthopdie GmbH & Co. KG Schuhe kaufen 2026
48 Birkenstock Orthopdie GmbH & Co. KG Schuhe im Überblick – Seite 2 von 2
Die Birkenstock Orthopädie GmbH & Co. KG gehört zu den Gesellschaften, über die der 1774 erstmals urkundlich erwähnte Familienbetrieb sein orthopädisches Geschäft führt. Im Zentrum steht seit 1896 dasselbe Bauteil: ein anatomisch geformtes Fußbett aus Kork und Naturlatex, das den Fuß an Ferse und Längsgewölbe stützt.
Im Sortiment finden Sie Zehentrenner wie den Mayari, die Pantolette Madrid, den Clog Florida sowie den geschlossenen Schnürer Dundee – jeweils in den Weiten schmal und normal.
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Von der Einlage zur Sandale
Der Name taucht 1774 in einer Kirchenrechnung aus Langen-Bergheim in Hessen auf, wo Johann Adam Birkenstock als Untertan und Schuhmacher geführt wird. Der technische Ausgangspunkt liegt jedoch 1896: Konrad Birkenstock entwickelte einen Leisten mit ausgeformtem Fußbett und verkaufte flexible Einlagen an Schuhmacher im deutschsprachigen Raum. 1963 brachte Karl Birkenstock mit der Madrid die erste Sandale auf den Markt, die dieses Fußbett direkt integrierte. Die Arizona folgte 1973. Die orthopädische Sparte des Unternehmens sitzt in St. Katharinen in Rheinland-Pfalz.
Woraus das Fußbett besteht
Der Kern ist eine Mischung aus Naturkork und Latex, eingefasst in Jute und oben mit Wildleder bezogen. Kork gibt unter Körperwärme minimal nach und formt sich innerhalb von zwei bis drei Wochen dem Fuß an – deshalb sitzt ein eingetragenes Paar anders als ein neues. Vier Elemente prägen die Form: eine tiefe Fersenmulde, eine Stütze im Längsgewölbe, eine Querwölbung im Vorfußbereich und ein aufgestellter Rand an den Zehen. Die Laufsohle besteht je nach Modell aus EVA oder aus Gummi. Ein Großteil der Fertigung läuft weiterhin in deutschen Werken, unter anderem in Görlitz und St. Katharinen.
Die Modelle im Vergleich
Der Mayari ist ein Zehentrenner mit zwei Riemen: einer verläuft über den Vorfuß, der zweite fasst die große Zehe. Beide Riemen sind über Dornschnallen verstellbar, sodass sich der Halt an einen schmalen wie an einen kräftigeren Rist anpassen lässt. Die Madrid arbeitet mit einem einzigen breiten Riemen und ist mit rund 190 Gramm pro Schuh in Größe 38 das leichteste Modell dieser Auswahl.
Die Florida hat drei Riemen und deckt den Fuß weiter ab – eine Wahl für alle, denen ein einzelner Riemen zu wenig Führung gibt. Der Dundee fällt aus der Reihe: ein geschlossener Halbschuh mit Schnürung, Unisex geschnitten, der das Fußbett in die kühlere Jahreszeit überträgt.
Weite und Größe richtig wählen
Alle Modelle gibt es in zwei Weiten. Schmal ist am Symbol des schmalen Fußes zu erkennen, normal am breiten. Wer zwischen beiden liegt, greift üblicherweise zur normalen Weite und zieht die Schnallen enger. Der Größenlauf reicht bei Damenmodellen von 35 bis 43, bei Unisex-Modellen bis 48. Zwischengrößen gibt es nicht – bei Zweifeln ist die nächstgrößere Nummer sinnvoller, weil die Zehen den vorderen Rand nicht berühren sollten. Ein Fingerbreit Abstand vorn und hinten gilt als richtige Länge.
Pflege und Haltbarkeit
Das Wildleder des Fußbetts wird trocken mit einer Bürste gereinigt, nicht gewaschen. Bei stärkerer Abnutzung lässt sich die Korkschicht mit farblosem Korkversiegler nachbehandeln, damit sie nicht brüchig wird. Sohlen und Fußbett können vom Fachbetrieb erneuert werden, was die Nutzungsdauer eines Paares über mehrere Saisons hinaus verlängert.








