Atlas Schuhe kaufen 2026
217 Atlas Schuhe im Überblick
Atlas baut seit 1910 in Dortmund Sicherheitsschuhe – vom durchtrittsicheren S3-Stiefel für den Rohbau bis zur leichten S1-Sandale für heiße Hallentage. Kennzeichnend sind Zehenkappen aus Aluminium, das Weitensystem bis W10 und Serien, die klar nach Einsatzbereich getrennt sind.
Bei uns finden Sie Klassiker wie den Anatomic BAU 460 ÜK und den XP 505 ebenso wie sneakerartige Modelle der SN- und GX-Reihe.
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217 Produkte
Vom Familienbetrieb zum Sicherheitsschuh-Spezialisten
Die Atlas Schuhfabrik wurde 1910 in Dortmund gegründet und wird bis heute als Familienunternehmen geführt. Am Standort im Dortmunder Norden entstehen Sicherheitsschuhe für Bau, Handwerk, Industrie und Logistik – dass ein großer Teil der Fertigung in Deutschland bleibt, macht sich vor allem bei Nachbestellungen einzelner Größen und Weiten bemerkbar.
Der Katalog ist nach Einsatzbereichen geordnet: die BAU-Reihe für den Rohbau, XP für Industrie und Montage, SN und GX als Sneaker-Modelle für Werkstatt und Lager, dazu Sandalen wie die Ergotex 360 für die warmen Monate.
Alu-tec, GORE-TEX und ESD – was dahintersteckt
Atlas setzt bei vielen Modellen auf Zehenschutzkappen aus Aluminium. Sie halten die nach EN ISO 20345 geforderten 200 Joule Prüfenergie aus und wiegen weniger als Stahl – beim Alu-tec 360 in der Weite W10 spürt man diesen Unterschied nach einer Zehn-Stunden-Schicht. Modelle mit dem Kürzel GTX, etwa der GTX 745 XP, tragen eine GORE-TEX-Membran: wasserdicht, aber wasserdampfdurchlässig und damit sinnvoll für Außenarbeit im Herbst und Winter.
ESD am GX 133 red bedeutet, dass der Schuh elektrostatische Ladung kontrolliert ableitet – der Durchgangswiderstand liegt unter 35 Megaohm, in vielen Elektronikfertigungen ist das Pflicht. Das ÜK beim Anatomic BAU 460 verweist auf eine Überkappe, die die Schuhspitze gegen Abrieb schützt, wenn viel auf Knien oder mit der Schaufel gearbeitet wird.
S1, S2 oder S3 – die richtige Klasse wählen
S1 wie beim SL 40 Blue, Alu-tec 360 oder GX 133 heißt: geschlossener Fersenbereich, antistatisch, ölbeständige Sohle, aber kein Durchtrittschutz – passend für Halle, Werkstatt und trockene Montage. S2 beim Sneaker SN 10 Brown ergänzt einen wasserabweisenden Schaft. S3 wie beim XP 505 und beim Anatomic BAU 460 bringt zusätzlich die durchtrittsichere Zwischensohle und eine grob profilierte Laufsohle mit – die Wahl für Baustellen mit Schalungsnägeln und Bauschutt. Die Sicherheitssandale Ergotex 360 fällt unter S1 und gehört dorthin, wo weder Spritzer noch spitze Gegenstände am Boden liegen.
Weiten statt Kompromisse
Ein Grund für die Verbreitung der Marke auf deutschen Baustellen ist das Weitensystem: viele Modelle gibt es in mehreren Weiten, W10 etwa für breite Füße, dazu Einlegesohlen in unterschiedlichen Volumen. Wer bisher zu Größe 43 gegriffen hat, weil 42 in der Breite drückte, kommt damit oft eine Nummer kleiner und trotzdem bequemer unter. Die Größenspanne reicht bei den meisten Serien von 36 bis 50 – eine 37 beim XP 505 ist also keine Sonderanfertigung, sondern Katalogware.
Ein praktischer Hinweis zum Anprobieren: Arbeitsschuhe eher abends testen, wenn die Füße etwas voller sind, und mit den Socken, die später wirklich getragen werden. Aluminiumkappen geben nicht nach, deshalb sollte vor den Zehen rund ein Zentimeter Luft bleiben.




















